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Bewerbungsschluss Otto-Wels-Preis

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ruft die SPD-Bundestagsfraktion junge Menschen zwischen 16 und 20 dazu auf, sich im Rahmen des Otto-Wels-Preises mit dem Thema „Erinnern – Versöhnen – Unsere Zukunft friedvoll gestalten“ auseinanderzusetzen.

„Die Preisträgerinnen und Preisträger laden wir zur Preisverleihung nach Berlin ein“, kündigt die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt an. Den ausgezeichneten Beiträgen winken zudem attraktive Geldpreise, die von den SPD-Bundestagsabgeordneten gestiftet werden. Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 20 Jahren – mit Einzelbeiträgen oder mit Gruppenarbeiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dabei aus drei verschiedenen Aufgabenstellungen und aus unterschiedlichen Darstellungsformen – von einer Rede über Fotografien bis hin zu Videos oder Essays – auswählen. Der Preis soll einen Beitrag dazu leisten, dass sich junge Menschen mit den Themen Erinnerungskultur und ein friedliches Zusammenleben in Europa beschäftigen.

Otto Wels hatte am 23. März 1933 das sozialdemokratische „Nein“ zu Hitlers Ermächtigungsgesetz mit den Worten „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, unsere Ehre nicht.“ begründet. Bereits zum 7. Mal lobt die SPD-Bundestagsfraktion den nach ihm benannten Preis aus. Ziel ist es, die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft wachzuhalten und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Frieden stets erneuert und gefestigt werden müssen. Für die Sozialdemokratin Dagmar Schmidt ist klar: „Gerade in der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, dass wir an die Schrecken des Zweiten Weltkrieges erinnern. Und auch daran, wie wichtig es ist, zu versöhnen und eine friedliche und positive Zukunft zu schaffen, ohne die Vergangenheit aus dem Blick zu verlieren.“.

Die Wettbewerbsausschreibung und das Teilnahmeformular sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2020.