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27. Januar 2018
Stephan Grüger kandidiert erneut für den Landtag

„Das Land soll so regiert werden, wie Hessen es verdient hat.“

Wolfgang Schuster, der Geehrte Gerhard Knapp, Landtagsabgeordneter Stephan Grüger und sein Ersatzkandidat Stefan Scholl.
Stephan Grüger wurde auf der Wahlkreiskonferenz in Driedorf mit überwältigender Mehrheit erneut zum Landtagskandidaten gewählt. Sein Ersatzkandidat ist Stefan Scholl aus Dietzhölztal. „Wir bekommen hier auf dem Westerwald demnächst eine neue Mülltonne, die weiße Tonne. Damit wird der Schnee eingesammelt.“ Wie gewohnt begrüßte Wolfgang Schuster die Delegierten der Wahlkreiskonferenz in Driedorf mit Witz und Humor. Es war wohl dem sonnigen Wetter und dem Glatteis geschuldet, dass nicht alle Delegierten den Weg nach Driedorf fanden.

„Das Land soll wieder so regiert werden, wie Hessen es verdient hat. Hessen muss wieder vorn sein“, forderte Stephan Grüger und machte deutlich welche Themen für die SPD besonders wichtig sind. Als wichtigstes Thema benannte er die gebührenfreie Bildung von Anfang an. Die schwarz-grüne Landesregierung habe aus Angst vor der SPD-Opposition zwar bei dem Thema etwas gemacht. Das sei aber eine Mogelpackung. Die Gebührenfreiheit in den Kindergärten sei zwar eine finanzielle Entlastung für Eltern. Für die Kommunen sei es aber eine erhebliche Belastung und das Problem verschärfe sich. „Wir machen das ordentlich und entlasten Eltern und Kommunen,“ betonte der Landtagsabgeordnete. Die hessische SPD werde jährlich 550 Mio. € in die Hand nehmen, um Kindergärten gebührenfrei zu gestalten und Eltern wie Kommunen zu entlasten. Ein zweites wichtiges Thema ist die Infrastruktur. „Kaputte Straßen und Staus schaden unserer Industrie,“ stellte Stephan Grüger fest. Diese Rückmeldung erhalte er immer wieder bei seinen Unternehmensbesuchen und den Gesprächen mit Gewerkschaften. Die schwarz-grüne Landesregierung bessert nur aus, Hessen benötige aber neue Straßen, zum Beispiel Umgehungsstraßen und den Ausbau der Autobahnen und dazu auch immer einen vernünftigen Lärmschutz. Gerade die Bürgerinnen und Bürger aus Sinn oder Sechshelden wüssten, was er meint. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel brauchen eine Infrastrukturoffensive. So sei ein drittes Gleis der überlasteten Dilltal-Bahnstrecke und auch dort ein besserer Lärmschutz dringend erforderlich.

Stefan Scholl aus Dietzhölztal wurde ebenfalls mit überwältigender Mehrheit als Ersatzkandidat gewählt. Scholl betonte, dass man am Beispiel der Gebührenfreiheit für Kindergärten exemplarisch sehen könne, wie die schwarz-grüne Landesregierung Themen verschlimmbessere. „Es sieht erstmal gut aus, aber wenn man genau hinguckt, ist es Murks.“ Durch die Entlastung der Eltern bei den Kindergartengebühren, würden die Plätze möglicherweise auch nachmittags stärker in Anspruch genommen. Dagegen sei gar nichts einzuwenden. Aber für die Kommunen werde das noch teurer und derzeit gebe es auf dem Arbeitsmarkt gar Keon zusätzliches Personal, dass die Kindergärten dann benötigten. Er zitierte einen Spruch von Karl Valentin „Früher war sogar die Zukunft besser.“ Stefan Scholl wolle mit Stephan Grüger und allen Genossinnen und Genossen gemeinsam dafür arbeiten, dass Hessen endlich wieder rot und vernünftig regiert wird.

Für die Landesliste benannte die Wahlkreiskonferenz außerdem Michelle Reiß und Heinz Lemler aus Haiger.

Gerhard Knapp aus Driedorf wurde von Wolfgang Schuster und Stephan Grüger geehrt. Seit 50 Jahren ist er aktives Mitglied in der SPD. Für sein großes Engagement gab es viel Dank und auch von Uli Stahl, Vorsitzender der SPD Driedorf, ein Präsent. Die Genossinnen und Genossen dankten mit viel Applaus.